Death Coming!
Lion StudiosAbenteuerVerifiziert

- 833.00 Bewertungen
- 3,9
- Downloads
- 50.000.000+
- Preis
- Free
Screenshots









Analyse von Appwesome
Wenn ich zwischen zwei Terminen nur ein kurzes Spiel starten möchte, greife ich eher zu einem Rätsel als zu einem langen Abenteuer. Death Coming! passt für mich genau dann, wenn ich Lust auf ungewöhnliche, makabre Denksportaufgaben habe und es nicht schlimm ist, eine Szene erst einmal zu beobachten, statt sofort loszutippen. Das Spiel von Lion Studios verbindet ein Abenteuer mit Rätseln und schwarzem Humor; sein ungewöhnlicher Blickwinkel ist zugleich der Hauptgrund, warum es sich von vielen typischen Handy-Puzzles abhebt.
Beim Preis ist die Ausgangslage unkompliziert: Das Spiel ist kostenlos erhältlich. Für Käufe innerhalb der App ist ein Betrag von 2,99 € bei Abrechnung über Google Play angegeben. Ich würde den kostenlosen Einstieg daher als Möglichkeit sehen, zunächst zu prüfen, ob die besondere Mischung aus makabrem Humor und Tüftelei zum eigenen Geschmack passt. Der genannte Kaufpreis ist keine Begründung, automatisch mit zusätzlichen Inhalten oder einem bestimmten Umfang zu rechnen; für meine Einschätzung zählt vor allem, ob die Rätsel und der Ton schon im eigenen Spielalltag überzeugen.
Ein ungewöhnliches Rätsel-Abenteuer mit schwarzem Humor
In Death Coming! schlüpfst du in die Rolle eines frisch ernannten Todesengels, dessen Aufgabe es ist, die Seelen der Lebenden zu sammeln. Klingt makaber? Ist es auch, aber auf eine überraschend lustige Weise! Die Level sind als Puzzles gestaltet, bei denen du die Umgebung manipulieren musst, um „Unfälle“ zu verursachen. Je kreativer du bist, desto mehr Punkte sammelst du.
Der zentrale Reiz liegt für mich darin, nicht einfach eine Figur auf direktem Weg ans Ziel zu steuern. Ich muss erst herausfinden, wie die Umgebung funktioniert und welcher Moment für eine Aktion sinnvoll ist. Das verschiebt den Fokus vom schnellen Reagieren zum genauen Hinsehen. Wer bei Rätselspielen gern Zusammenhänge erkennt, kann sich daran festbeißen; wer am liebsten ohne Pause vorwärtsläuft, wird den beobachtenden Teil womöglich als Bremse erleben.
Spielmechanik: Einfach, aber fesselnd
Die Steuerung ist kinderleicht – tippe einfach auf Objekte, um sie zu aktivieren. Doch Vorsicht! Die Bewohner der Spielwelt sind nicht dumm und passen gut auf. Du musst clever sein und den richtigen Moment abwarten, um zuzuschlagen. Der Schwierigkeitsgrad steigt mit jedem Level, was das Spiel zu einer echten Herausforderung macht.
Ein nützlicher Ansatz ist, eine Szene zunächst als kleines Ablauf-Rätsel zu lesen: Was bewegt sich, was scheint miteinander verbunden zu sein, und an welcher Stelle könnte ein Eingriff Folgen haben? Ich würde nicht wahllos alles antippen. Beobachten, eine Vermutung bilden und dann gezielt testen ist meist die bessere Arbeitsweise, weil sich so leichter erkennen lässt, welche Idee tatsächlich zum Ergebnis geführt hat. Das macht eigene Fehler weniger frustrierend und hilft, eine Lösung später bewusst zu wiederholen.
Wenn ein Versuch nicht klappt, muss das nicht bedeuten, dass die Grundidee falsch ist. Oft liegt der Unterschied im Timing oder darin, dass vorher noch ein anderer Teil der Szene beachtet werden muss. Genau darin steckt eine kleine, aber wichtige Hürde: Das Spiel belohnt nicht nur Kreativität, sondern auch Geduld. Wer eine direkte, eindeutige Lösung pro Rätsel erwartet, sollte sich darauf einstellen, dass Ausprobieren dazugehört.
Weitere lesenswerte Artikel
Alle Artikel
UNO!™ für zwischendurch: Warum aus einer Runde schnell mehr wird
Der digitale Kartenklassiker passt in jede freie Minute und verändert dabei leise, wie wir Streit, Glück und Gemeinschaft auf dem Handy erleben.
Artikel lesen: UNO!™ für zwischendurch: Warum aus einer Runde schnell mehr wird
WhatsApp wurde zur Alltagsinfrastruktur, weil alle schon dort sind
WhatsApp gewinnt nicht durch große Gesten, sondern weil es Verabredungen, Familienalltag und spontane Rückfragen an einem Ort zusammenführt – samt Bequemlichkeit und blinden Flecken.
Artikel lesen: WhatsApp wurde zur Alltagsinfrastruktur, weil alle schon dort sindGrafik und Sound: Ein echter Hingucker
Die Grafik von Death Coming! ist einfach, aber stilvoll. Der Retro-Pixel-Art-Stil verleiht dem Spiel einen charmanten Look, der perfekt zur dunklen Thematik passt. Die Soundeffekte sind minimal, aber effektiv – das Geräusch eines erfolgreichen „Unfalls“ ist besonders befriedigend.
Der klare, kompakte Stil hilft dabei, die wichtigen Bestandteile einer Szene auseinanderzuhalten. Für ein Spiel, in dem ich auf Details in der Umgebung achten soll, ist das mehr als reine Optik: Überladene Bilder würden das Beobachten erschweren. Gleichzeitig sollte man keine aufwendige, realistische Inszenierung erwarten. Die Pixelgestaltung gehört zum Witz und hält den Ton bewusst spielerisch, was die makabren Situationen leichter verdaulich macht, aber nicht für jeden Geschmack passend sein dürfte.
Auch der zurückhaltende Sound passt eher zu kurzen Spielrunden als zu einem großen, filmischen Abenteuer. Ich würde die Audioseite deshalb als unterstützend und nicht als Hauptattraktion verstehen. Wer Spiele vor allem wegen Musik, Sprachausgabe oder einer stark erzählten Handlung auswählt, findet hier wahrscheinlich nicht den entscheidenden Kauf- oder Spielgrund. Der Reiz liegt deutlicher im Zusammenspiel aus visueller Szene, beobachtbarem Ablauf und eigener Entscheidung.
Humor: Schwarzer als die Nacht
Was Death Coming! wirklich auszeichnet, ist der schwarze Humor. Das Spiel nimmt sich selbst nicht zu ernst und spielt mit den makabren Situationen auf eine Weise, die oft ein Lächeln auf mein Gesicht zauberte. Die witzigen Todesarten und die humorvollen Kommentare machen den morbiden Spaß perfekt.
Dieser Humor ist aber keine nebensächliche Dekoration, die sich einfach ausblenden lässt. Er färbt die gesamte Spielidee. Ich würde das Abenteuer deshalb nicht jemandem empfehlen, der bei Tod und Unfällen grundsätzlich keine spielerische Behandlung möchte, selbst wenn die Darstellung stilisiert ist. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 16 Jahren; für eine Entscheidung mit jüngeren Mitspielenden sollte man diese Einstufung ernst nehmen und nicht allein vom bunten Pixel-Look auf einen kindgerechten Inhalt schließen.
Für mich funktioniert der Ton am besten, wenn ich die Situationen als überzeichnete Rätselinszenierung auffasse. Dann wirkt die Kombination aus makabrem Thema und leichter Präsentation bewusst absurd. Wenn man dagegen eine ernste Geschichte über Verlust oder ein realistisches Drama erwartet, ist das hier die falsche Richtung. Das Spiel möchte mit seiner düsteren Idee unterhalten und zum Tüfteln anregen, nicht eine realistische Perspektive auf Tod vermitteln.
Umgebung lesen statt blind ausprobieren
Ein besonderes Highlight ist die Art und Weise, wie du mit der Umgebung interagieren kannst. Von fallenden Klimaanlagen bis hin zu explodierenden Wasserkochern – die Möglichkeiten sind vielfältig. Zudem gibt es in jedem Level versteckte Geheimnisse, die es zu entdecken gilt, was den Wiederspielwert steigert.
Für die Suche nach Geheimnissen lohnt sich ein zweiter Blick auf Bereiche, die beim ersten Durchgang nur wie Hintergrund wirken. Ich würde dabei nicht versuchen, jede denkbare Aktion sofort auszuprobieren. Besser ist, zunächst auffällige Objekte und ihre mögliche Funktion zu prüfen und danach zu überlegen, ob ein bereits ausgelöster Ablauf etwas an anderer Stelle verändert haben könnte. So bleibt die Suche zielgerichtet, statt sich in zufälligem Tippen zu verlieren.
Das ist auch eine gute Methode, wenn man eine Szene erneut spielt, um eine andere Möglichkeit zu testen: erst die bekannte Lösung im Kopf behalten, dann jeweils nur einen Teil des Vorgehens ändern. Dadurch kann man den Unterschied zwischen einer neuen Idee und einem bloßen Timingfehler besser erkennen. Der Preis dafür ist, dass manche Rätsel mehr Aufmerksamkeit verlangen, als man von einem beiläufigen Spiel für zwischendurch erwartet. Wer gerade nebenbei auf Nachrichten wartet oder häufig unterbrochen wird, übersieht leichter den Zusammenhang, den die Szene zeigen soll.
Der freie Modus und der passende Spielrhythmus
Ein weiteres interessantes Feature ist der „Freie Modus“, in dem du ohne Zeitdruck experimentieren kannst. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und neue Strategien ausprobieren.
Ich sehe darin vor allem einen guten Ort, um eine Idee zu prüfen, ohne den Druck einer laufenden Herausforderung im Vordergrund zu haben. Wenn ich an einem Rätsel festhänge, hilft ein freierer Versuch, die Umgebung nicht nur als Abfolge vorgegebener Schritte zu betrachten. Gleichzeitig sollte man den Modus nicht mit einer Garantie verwechseln, dass jede Szene sofort selbsterklärend wird: Auch freies Probieren braucht eine eigene Frage, etwa welches Objekt eine Reaktion auslösen könnte oder welche Reihenfolge plausibel ist.
Im Alltag eignet sich das Spiel für eine kurze Pause, wenn ich mich auf eine kleine Aufgabe konzentrieren kann und anschließend problemlos wieder aufhören möchte. Es ist weniger passend, wenn ich während eines Telefonats oder in einer sehr hektischen Wartezeit spielen will. Der Unterschied zu vielen simplen Gelegenheitsspielen liegt gerade darin, dass Beobachten und Nachdenken Teil des Vergnügens sind. Für eine völlig automatische Beschäftigung, bei der kaum Aufmerksamkeit nötig ist, würde ich eine andere Art von Spiel wählen.
Wie es sich neben anderen Puzzle-Spielen einordnet
Im Vergleich zu klassischen Denkspielen, bei denen ein Zahlenraster, Wörter oder abstrakte Formen die Aufgabe bestimmen, arbeitet dieses Abenteuer stärker mit einer kleinen belebten Szene. Das macht die Rätsel anschaulicher und gibt den Lösungen einen erzählerischen Rahmen, auch wenn der makabre Humor nicht für alle angenehm ist. Gegenüber schnellen Reaktionsspielen verlangt es weniger dauerhaftes Tempo und mehr Planung; gegenüber ruhigen Logikspielen ist der Ton deutlich schräger und die Umgebung selbst ein wichtiger Teil des Problems.
Diese Mischung ist seine Stärke, aber auch eine klare Grenze. Wer gern Ursache und Wirkung in einer Szene verfolgt, bekommt eine andere Art von Knobelaufgabe als bei einem typischen Match- oder Zahlenrätsel. Wer hingegen vor allem faire, abstrakte Logik ohne schwarzen Humor sucht, dürfte mit einem klassischen Puzzle besser bedient sein. Und wer eine lange, tief ausgearbeitete Abenteuerhandlung erwartet, sollte nicht allein wegen der Abenteuer-Kategorie davon ausgehen, dass genau das im Mittelpunkt steht: Hier zählt vor allem das Lösen der Situationen.
Für wen sich die kostenlose Version lohnt
Das Spiel ist kostenlos und hat bei Google Play eine durchschnittliche Bewertung von 3,9 aus rund 159.000 Bewertungen; außerdem wurde es über 50 Millionen Mal installiert. Diese Reichweite sagt mir, dass das ungewöhnliche Konzept viele Menschen erreicht hat, ersetzt aber nicht die persönliche Geschmacksfrage. Für mich ist wichtiger, ob ich gern Szenen beobachte, auf den richtigen Moment warte und mit schwarzem Humor etwas anfangen kann. Der Titel ist seit dem 3. August 2020 verfügbar, und die aktuelle Version ist 2.1.14.
Wenn du eine schnelle Orientierung suchst, würde ich es so entscheiden: Magst du Rätsel, bei denen die Umgebung Hinweise und Möglichkeiten liefert, und findest du makabren Slapstick unterhaltsam, ist der kostenlose Einstieg einen Versuch wert. Willst du dagegen eine entspannte, familienfreundliche Beschäftigung oder ein Spiel ohne makabre Themen, passt es weniger. Auch wer klare Anweisungen und sofort erkennbare Lösungen braucht, könnte an den Momenten des Beobachtens und Experimentierens hängen bleiben.
Die Mindestanforderung an das Betriebssystem ist 7.1. Bei der Kaufentscheidung würde ich den In-App-Kauf von 2,99 € bei Abrechnung über Google Play getrennt vom kostenlosen Zugang betrachten: Erst selbst prüfen, ob die Rätselidee trägt, dann erst überlegen, ob ein Kauf für die eigene Nutzung sinnvoll ist. Der Preis allein verrät nicht, welche zusätzlichen Inhalte oder Vorteile damit verbunden sind, also würde ich keine Erwartungen daran knüpfen, die nicht ausdrücklich beim Kauf angezeigt werden.
Fazit: Ein Muss für Puzzle-Fans
Insgesamt hat mich Death Coming! mit seiner originellen Idee und dem süchtig machenden Gameplay überzeugt. Es ist ein Spiel, das gleichermaßen unterhält und herausfordert. Wenn du Puzzle-Spiele liebst und kein Problem mit einem Hauch von schwarzem Humor hast, dann ist dieses Spiel genau das Richtige für dich!
Meine Empfehlung ist trotzdem nicht pauschal: Ich würde es wählen, wenn ich ein ungewöhnliches Rätsel-Abenteuer für konzentrierte kurze Spielphasen suche und den morbiden Witz mag. Ich würde es überspringen, wenn mir ein freundlicher Ton, eine realistische Geschichte oder ein Puzzle ohne makabres Thema wichtiger ist. Die kostenlose Verfügbarkeit senkt die Hürde zum Ausprobieren; ob der zusätzliche Kauf für dich Wert hat, solltest du erst nach dem eigenen Eindruck entscheiden.
Also, worauf wartest du noch? Schnapp dir deine Sense und mach dich an die Arbeit – der Tod schläft nicht!
Highlights
- Innovatives Gameplay mit einzigartiger Steuerung.
- Humorvolle und kreative Rätsel.
- Hoher Wiederspielwert durch verschiedene Lösungswege.
- Faszinierende Pixel-Art-Grafiken.
- Ansprechende Soundeffekte
- die das Spiel beleben.
Einschränkungen
- Keine deutsche Sprachunterstützung.
- Kann für Anfänger herausfordernd sein.
- Einige Level erfordern Geduld.
- Keine Offline-Spieloption verfügbar.
- In-App-Käufe für zusätzliche Inhalte.
Häufig gestellte Fragen
01Was ist das Hauptziel des Spiels "Death Coming"?
In "Death Coming" übernehmen Sie die Rolle eines Todesengels, dessen Aufgabe es ist, den Tod zu bringen, ohne dabei direkt einzugreifen. Das Spiel kombiniert Puzzle-Elemente mit schwarzem Humor und erfordert strategisches Denken, um Unfälle zu inszenieren und Seelen zu sammeln.
02Gibt es In-App-Käufe in "Death Coming"?
Ja, "Death Coming" bietet In-App-Käufe, die zusätzliche Inhalte oder Vorteile freischalten können. Diese Käufe sind jedoch optional und nicht notwendig, um das Spiel zu genießen oder abzuschließen. Spieler können die meisten Inhalte ohne zusätzliche Kosten erleben.
03Welche Altersfreigabe hat "Death Coming"?
"Death Coming" ist für Spieler ab 12 Jahren freigegeben. Das Spiel enthält schwarze Humorelemente und thematisiert den Tod, was für jüngere Spieler möglicherweise ungeeignet sein könnte. Eltern sollten die Inhalte überprüfen, um sicherzustellen, dass sie für ihre Kinder geeignet sind.
04Kann "Death Coming" offline gespielt werden?
Ja, "Death Coming" kann vollständig offline gespielt werden. Sobald das Spiel heruntergeladen ist, benötigen Sie keine Internetverbindung, um es zu genießen. Dies macht es ideal für unterwegs oder in Situationen mit eingeschränktem Internetzugang.
05Welche Plattformen unterstützen "Death Coming"?
"Death Coming" ist für Android- und iOS-Geräte verfügbar. Es ist im Google Play Store und im Apple App Store erhältlich. Das Spiel ist für eine Vielzahl von Geräten optimiert, sodass es sowohl auf älteren als auch auf neueren Modellen gut läuft.